Zen-Wahrheit vom 24.08.2010:
Stellt Euch selbst in Frage, stellt die Welt in Frage!
Ikkyu
Stellt Euch selbst in Frage, stellt die Welt in Frage!
Ikkyu
Über, unter und um euch ist alles augenblicklich aus dem Geist geschaffenes Sein; nichts ist außerhalb des BuddhaGeistes.
Huang-Po
Wenn ihr Schüler des Weges durch. Sehen, Hören, Fühlen und Erkennen Fortschritte zu erreichen sucht, dann werdet ihr, wenn euch die Wahrnehmungen genommen werden, vom Weg zum Geist abgeschnitten, und ihr werdet nirgends Eintritt finden.
Huang Po
Was Buddha lehrt, hat nur das eine Ziel: Des Denkens Raum zu überqueren. Ist still geworden der Gedanken Spiel, Was nützen dann noch Buddhas Lehren?
Huang-Po
Suchende müssen ihre eigenen Augen öffnen – seht zu, daß ihr später nichts zu bedauern habt.
Huanglong
Der Weg bedarf keiner Übung – beschmutze ihn einfach nicht. Das Zen bedarf keiner methodischen Anstrengungen – das Wichtige ist, den Geist anzuhalten.
Huanglong
Es besteht nichts – und nur das ist die rechte Anschauung – als die Vermittlung des Geistes durch den Geist. Seid sorgfältig bemüht, nicht nach außen auf die materielle Umwelt zu blicken. Diese mit dem Geist zu verwechseln, hieße einen Dieb für den eigenen Sohn halten.
Huang-Po
Der Geist ist Buddha. Es gibt keine anderen Buddhas oder irgendeinen anderen Geist. Er ist strahlend und fleckenlos wie die Leere und hat überhaupt keine Form noch Erscheinung. Den Geist für begriffliches Denken zu benutzen, bedeutet die Substanz lassen und sich an Formen binden.
Huang-Po
Jeder Denkvorgang muss zu Irrtum führen. Es besteht nichts – und nur das ist die rechte Anschauung – als die Vermittlung des Geistes durch den Geist.
Huang Po
Breitet nur eine Matte aus,
auf der ihr stillsitzen könnt.
Liegt euer Denken danieder
wie ein schwerkranker Mann,
hört alles Karma auf,
und alle Vorstellungen schwinden.
Das ist es, was man als Bodhi bezeichnet.
Ch’ing-ming
Der Weg ist in seinem Wesen vollkommen. Er durchdringt alles. Wie
könnte er also von Übung und Verwirklichung abhängen?
Dogen
Die Zen-Abkürzung besteht darin, das Gegenwärtige sich selbst zu
überlassen und den Zustand vor der Geburt, vor der Aufspaltung der Ganzheit, unmittelbar zu erfahren.
Mi-an