Zen-Wahrheit vom 29.07.2010:
Viele Schwierigkeiten haben – das vollendet den Willen; keine
Schwierigkeiten haben – das läßt das Sein verkommen.
Lingyuan
Viele Schwierigkeiten haben – das vollendet den Willen; keine
Schwierigkeiten haben – das läßt das Sein verkommen.
Lingyuan
Gewöhnliche Menschen blicken auf ihre Umgebung, während Schüler des Weges auf das Bewusstsein blicken. Der wahre Dharma aber ist, dass man beides vergisst. Ersteres ist leicht genug, das zweite aber sehr schwer. Die Menschen haben Angst, ihr Bewusstsein aufzugeben, denn sie fürchten, haltlos in die Leere zu fallen. Sie wissen nicht, dass die Leere nicht wirklich leer ist, sondern der Bereich des wirklichen Dharma.
Huang-Po
Nichts ist ernst, weder das Leben noch der Tod, weil letztlich
nichts von Bedeutung ist. Leben und Tod sind nur Episoden in der
Ewigkeit der Zeit, nur Seifenblasen – sowohl das Leben als auch der
Tod.
Osho
An dem Tag, an dem du aufhörst das Glück zu suchen und danach zu streben, wirst du glücklich sein.
Osho
Form und Substanz sind wie Tautropfen im Gras; das Schicksal gleicht einem Blitz – im Nu verschwunden.
Dogen
Der Weg ist in seinem Wesen vollkommen. Er durchdringt alles. Wie
könnte er also von Übung und Verwirklichung abhängen?
Dogen
Begehrt in keiner Weise, Buddha zu werden. Zazen hat überhaupt nichts mit einer sitzenden oder liegenden Haltung zu tun.
Dogen
Wenn dein ursprünglicher Beweggrund, dich im Zen zu schulen, nicht der richtige ist, wirst du dich schließlich umsonst abgemüht haben. Deshalb drängten die Alten die Menschen, sich zu schulen, als stünden sie am Rande des Todes.
Yuanwu
Ihr dürft nicht vergessen, das die Wahrheit, nach der ihr in den
Schriften, den Aussagen der alten Meister, sucht, nichts anderes
ist als euer eigenes Sein.
Zensho W. Kopp
Wenn du Zen erfassen möchtest, musst du dich mit fragenden Zweifel nach innen wenden und es mit aller Eindringlichkeit erforschen. Ist dein fragender Zweifel tief genug, so erscheint die transzendente Weisheit.
Foyan
Wenn erleuchtete Zen-Meister Anleitungen für den spirituellen Pfad
geben, geht es nur darum, den Geist zu klären, damit er an seinen
Ursprung gelangt. Er ist vollständig gegenwärtig in einem jeden,
doch die Menschen wenden sich aufgrund ihrer Einbildungen von
diesen Grund des Geistes ab.
Yuanwu
Heutige Zen-Schüler meinen, der Abtausch von Frage und Antwort sei wesentlich für die Zen-Schule. Sie merken nicht, dass dies ein
Festhalten und Zurückweisen ist, welches Einbildungen erzeugt.
Foyan