Zen-Wahrheit vom 14.05.2012:
Der Weg der Worte ist zu Ende…
keine Vergangenheit,
Zukunft und Gegenwart.
Der dritte Patriarch Sosan

Der Weg der Worte ist zu Ende…
keine Vergangenheit,
Zukunft und Gegenwart.
Der dritte Patriarch Sosan

Anhaften bedeutet,
die Angemessenheit zu verlieren
und auf falsche Wege
abzukommen.
Loslassen ist
Natürlichkeit,
Soheit ist
ohne Gehen und Bleiben.
Seng-ts’an
Es gibt weder
Feines noch Grobes,
warum sollte es
einseitige Anschauung geben?
Seng-ts’an
Die eine Leere
ist gleichzeitig beides
und enthält alle
Zehntausend Erscheinungen.
Seng-ts’an
Wer diese beiden Aspekte
verstehen möchte, muß wissen,
daß beides ursprünglich
eine Leere ist.
Seng-ts’an
Wenn ihr eure eigenen
willkürlichen Gedanken verwerft
und euch dem Natürlichen überlaßt,
dann führt der Weg
nirgendwohin.
Seng-ts’an
Je stärker ihr nachsinnt,
desto mehr verliert ihr
das Wahre aus den Augen
und kommt auf Nebenwege ab.
Seng-ts’an
Warum macht ihr
aus dem Weg ein Problem?
Nur weil ihr Probleme erzeugt,
ruft ihr Übereinstimmung und
Nichtübereinstimmung
mit dem Weg hervor
und ermüdet euch.
Seng-ts’an
Wenn der Geist
irgendwo hängenbleibt,
ist die Freiheit verloren;
das Wirken des eigenen,
ursprünglichen Wesens erlischt.
Sosan
Wenn sich kein Geist erhebt,
sind die Zehntausend Erscheinungen
ohne Fehler.
Keine Fehler,
keine Erscheinungen -
Nicht-Erheben,
Nicht-Geist.
Sosan
Die Welt ohne nutzlose Dinge
befìndet sich in Harmonie,
und es gibt keine Ausnahmen;
ohne Unterscheidungen
gibt es keinen Geist,
der in Begriffen befangen ist.
Sosan
Wenn sich kein Geist
der Unterscheidungen erhebt,
gibt es keinerlei
unnütze Dinge.
Sosan