Zen-Wahrheit vom 28.01.2012:

Wenn jemand im eigenen Geist sich besinnt auf den ursprünglichen
Zustand seines Geistes, lösen sich alle trügerischen Gedanken von
selber auf in das Reich der letzten Wirklichkeit. Niemand ist mehr
da, der Leiden verursacht, und niemand, der leidet.

Milarepa

Zen-Wahrheit vom 27.01.2012:

Wenn du Farben siehst und Laute hörst, ist dies eine gute Zeit zur
Verwirklichung. Wenn du isst und trinkst, ist auch dies eine gute
Zeit zur Verwirklichung. All dies sind wunderbare Gelegenheiten zur
Verwirklichung bei allen Verrichtungen des alltäglichen Lebens.

Fo-yan

Zen-Wahrheit vom 26.01.2012:

Es ist nicht notwendig, das Handeln abzulehnen und nur noch die
Stille zu suchen. Mach dich einfach innerlich leer und bring dich
in Übereinstimmung mit dem Äußeren. Dann wirst du auch im
hektischen Treiben der Welt in Frieden sein.

Yüan-wu

Zen-Wahrheit vom 25.01.2012:

Das Tao liegt direkt unter unseren Fußsohlen. Mach nur deine Augen
auf und sei gegenwärtig! Sei bewusst bei allem, was du tust,
“jetzt-hier“!

Zensho W. Kopp

Zen-Wahrheit vom 24.01.2012:

Wer begreift, der begreift, ohne irgendwelche Stufen zu durchlaufen, ohne Übungen oder Beweise, Gewinne oder Verluste. Etwas anderes hat es nie gegeben.

Linji

Zen-Wahrheit vom 23.01.2012:

Was außen zu sein scheint, existiert in Wirklichkeit nicht; es ist
tatsächlich nur der Geist, der in der Vielfältigkeit erblickt wird;
Körper, Besitz und Welt – sie alle sind nichts als Geist.

Lankavatara Sutra

Zen-Wahrheit vom 22.01.2012:

Dies ihr Mönche, ist die Edle Wahrheit vom Leiden:
Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, Trauer ist Leiden, Jammer ist Leiden, Schmerz ist Leiden und Gram und Verzweiflung sind Leiden. Ebenso mit Unlieben vereint und von Lieben getrennt sein ist Leiden.
Dies bedeutet: Die fünf Skandhas – Körperlichkeit, Empfindung, Wahrnehmung, Geistesregungen und Bewusstsein – sind Leiden.

Buddha

Zen-Wahrheit vom 21.01.2012:

Bring einfach deine Gedanken zur Ruhe. Es ist sehr wichtig, die Dinge in aller äußeren Unruhe recht zu tun. Zen erfordert, dass dein Geist wie Stahl wird, um den Strom von Geburt und Tod abschneiden zu können, dass du dein ursprüngliches wahres Wesen erkennst, und nichts als in dir oder außerhalb deiner betrachtest.

Yüan-wu

Zen-Wahrheit vom 20.01.2012:

Stirb, noch bevor du stirbst, damit sich dein inneres Auge öffnet, bevor sich das äußere für immer schließt.

Zensho W. Kopp

Zen-Wahrheit vom 19.01.2012:

Der große Tod, dein Leben beugt sich mit Lächeln
ganz über dich, Doch nimm ihn auf mit allen Rosen
der Liebe, die du je empfangen hast.

Soji Enku

Zen-Wahrheit vom 18.01.2012:

Erkennt ihr den Geist, so ist der Geist Buddha. Erkennt ihr ihn nicht, ist er der Teufel. Teufel und Buddha werden vom Geist gezeugt. Der Buddha ist wirklich, der Teufel Wahn.

Fen-yang

Zen-Wahrheit vom 17.01.2012:

Diese Welt geht vorüber, und alles, was wichtig ist, fliegt vorbei. Jeder muss aus seinem Traum erwachen. Es ist keine Zeit zu verlieren. Deshalb: Bemüht euch ohne Unterlass!

Buddha

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