Zen-Wahrheit vom 14.05.2012:

Der Weg der Worte ist zu Ende…

keine Vergangenheit,
Zukunft und Gegenwart.

Der dritte Patriarch Sosan

Zen-Wahrheit vom 13.05.2012:

Anhaften bedeutet,
die Angemessenheit zu verlieren
und auf falsche Wege
abzukommen.
Loslassen ist
Natürlichkeit,
Soheit ist
ohne Gehen und Bleiben.

Seng-ts’an

Zen-Wahrheit vom 12.05.2012:

Es gibt weder
Feines noch Grobes,
warum sollte es
einseitige Anschauung geben?

Seng-ts’an

Zen-Wahrheit vom 11.05.2012:

Die eine Leere
ist gleichzeitig beides
und enthält alle
Zehntausend Erscheinungen.

Seng-ts’an

Zen-Wahrheit vom 10.05.2012:

Wer diese beiden Aspekte
verstehen möchte, muß wissen,
daß beides ursprünglich
eine Leere ist.

Seng-ts’an

Zen-Wahrheit vom 09.05.2012:

Wenn ihr eure eigenen
willkürlichen Gedanken verwerft
und euch dem Natürlichen überlaßt,
dann führt der Weg
nirgendwohin.

Seng-ts’an

Zen-Wahrheit vom 08.05.2012:

Je stärker ihr nachsinnt,
desto mehr verliert ihr
das Wahre aus den Augen
und kommt auf Nebenwege ab.

Seng-ts’an

Zen-Wahrheit vom 07.05.2012:

Warum macht ihr
aus dem Weg ein Problem?
Nur weil ihr Probleme erzeugt,
ruft ihr Übereinstimmung und
Nichtübereinstimmung
mit dem Weg hervor
und ermüdet euch.

Seng-ts’an

Zen-Wahrheit vom 06.05.2012:

Wenn der Geist
irgendwo hängenbleibt,
ist die Freiheit verloren;
das Wirken des eigenen,
ursprünglichen Wesens erlischt.

Sosan

Zen-Wahrheit vom 05.05.2012:

Wenn sich kein Geist erhebt,
sind die Zehntausend Erscheinungen
ohne Fehler.

Keine Fehler,
keine Erscheinungen -
Nicht-Erheben,
Nicht-Geist.

Sosan

Zen-Wahrheit vom 04.05.2012:

Die Welt ohne nutzlose Dinge
befìndet sich in Harmonie,
und es gibt keine Ausnahmen;
ohne Unterscheidungen
gibt es keinen Geist,
der in Begriffen befangen ist.

Sosan

Zen-Wahrheit vom 03.05.2012:

Wenn sich kein Geist
der Unterscheidungen erhebt,
gibt es keinerlei
unnütze Dinge.

Sosan

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